Jule Riehs ist mit sieben Treffern Toptorschützin des Spiels. Foto: Herbert Rudel - Herbert Rudel

Die HSG Deizisau/Denkendorf schlägt im Handball-Württembergliga-Derby den tapfer kämpfenden TSV Köngen mit 25:16.

DenkendorfDas Ergebnis sieht meiner Meinung nach deutlicher aus, als das Spiel in Wirklichkeit war“, sagte Tim Wagner, Trainer der Württembergliga-Handballerinnen des TSV Köngen, nach der 16:25 (9:9)-Derbyniederlage bei der HSG Deizisau/Denkendorf. Er ergänzte: „Vor allem im ersten Spielabschnitt haben wir es richtig gut gemacht.“ Doch am Ende reichte es gegen den großen Favoriten Deizisau/Denkendorf nicht, zum Schluss ging dem Wagner-Team die Luft ein wenig aus. Der Coach beschrieb eine bittere Szene rund 15 Minuten vor Spielende als Knackpunkt der Partie: Köngens Spielgestalterin Miriam Panne verdrehte sich unglücklich das Knie und musste unter Schmerzen das Feld verlassen. Wagner: „Danach hat bei uns der Schock überwogen, das war wirklich schwierig vom Kopf her. Fairerweise muss man aber sagen, dass wir wahrscheinlich auch ohne die Verletzung dort nichts mehr mitgenommen hätten.“ In der Tat lag Deizisau/Denkendorf zu diesem Zeitpunkt bereits mit vier Toren in Führung. Doch auch HSG-Trainer Steffen Irmer-Giffoni sah die Verletzung Pannes als Knackpunkt an, denn: „Sie ist die absolute Leaderin des TSV, über sie läuft das Spiel.“ Der Favorit hat durch den Sieg nach zwei erfolglosen Spielen Selbstvertrauen für das kommende Topspiel gegen die TG Nürtingen II gesammelt. jds

HSG Deizisau/Denkendorf: Frielitz, Möhl; Rehkugler, Riehs (7), Krug (2), Schweizer (1), Twardowski, Oßwald (2), Tonn (4), Boltjes (4/4), Waalkens, Bartsch, Rottmann (1), Baskaya (4).

TSV Köngen: Anna Rehm, Swierczek; Belén Rehm, Panne (4), Stuttfeld, Widmann (1), Rapp (1), Klein, Hagelmayer (4/2), Klingler (2), Hiller (1), Fuß (1), Remsing (2).

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