Das Engagement von Sponsoren machte es möglich: Eine Reproduktion der „Eisernen Hand“ wurde im Dezember 2021 an der Römerstraße aufgestellt. Foto: Roberto Bulgrin

Händeringend wird nach Erklärungen für den Sinn und Zweck der „Eisernen Hand“ an der Römerstraße beim Jägerhaus bei Liebersbronn gesucht. Das Kulturdenkmal wurde aber auch oft Opfer von Langfingern.

Ein Second-Hand-Artikel ist sie nicht. Die „Eiserne Hand“ an der Römerstraße in Esslingen ist ein geschichtliches Wahrzeichen aus allererster Hand. Immer wieder hat sie Fragen nach dem Geheimnis ihrer Bedeutung aufgeworfen, immer wieder war sie verschwunden, immer wieder hatten Übeltäter ihre diebischen Finger nach ihr ausgestreckt – und immer wieder wurde sie ersetzt. Im Dezember vergangenen Jahres wurde erneut eine Reproduktion aufgestellt. Baubürgermeister Hans-Georg Sigel hatte bei der Einweihung sein Unverständnis über die Diebstähle geäußert: Der wirtschaftliche Wert der Hand liege praktisch bei Null. Denn die Skulptur sei von rein ideeller Bedeutung – als ein Fingerzeig auf die turbulente Esslinger Stadtgeschichte. Ein Fingerzeig, um den sich Anekdoten, Amüsantes, Abenteuerliches und Aufregendes, aber auch viele Aufreger ranken.

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