Jens Spahn: Diskussion über eine Kanzlerkandidatur kommt für ihn zur Unzeit. Foto: dpa/Annegret Hilse

Der Gesundheitsminister steht als CDU-Chef nicht zur Wahl. Die Kanzlerkandidatur bleibt denkbar, zum jetzigen Zeitpunkt schaden ihm Berichte dazu aber wohl eher.

Berlin - Eigentlich ist das ein guter Tag für den Gesundheitsminister. Über viele Tage ist Kritik auf ihn eingeprasselt wegen des alles andere als reibungslosen Impfstarts. Jetzt meldet die EU-Kommission eine große Nachbestellung des Vakzins der Firma Biontech, und Europas Arzneimittelagentur genehmigt, dass aus einer Ampulle sechs statt fünf Impfdosen gezogen werden dürfen. In der morgendlichen Lagebesprechung seines Ministeriums neben dem Berliner Friedrichstadtpalast muss sich Jens Spahn aber mit einer Nachricht herumschlagen, die ihm alles andere als gelegen kommt. Er soll zwischen den Jahren, also mitten in der Hochphase der Pandemie, mit Parteifreunden die Chancen seiner eigenen Kanzlerkandidatur erörtert haben. Spahn reagiert sauer – gut möglich aber auch, dass er sich wieder einmal an den 25. Februar zurückerinnert hat.

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