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Auf offener Straße in Leinfelden-Echterdingen kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern. Ein Autofahrer kam zur Hilfe und alarmierte die Polizei.

Leinfelden-Echterdingen (pol)Am späten Mittwochabend, gegen 0.45 Uhr, ist es auf offener Straße aus bislang völlig ungeklärten Gründen zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen, wie die Polizei mitteilt. Dabei waren in der Friedrich-List-Straße drei 19 bis 21 Jahre alte Somalier auf zwei 28 und 30 Jahre alte Sri Lanker losgegangen, wobei einer der Tatverdächtigen, ein 21-Jähriger, auch mit einer Eisenstange zugeschlagen haben soll. Ein Autofahrer, der zufällig vorbeifuhr, bemerkte die Schlägerei und griff laut Polizei ein. Ihm gelang es, das jüngere der beiden Opfer in sein Auto zu ziehen und es in Sicherheit zu bringen.

Anschließend alarmierte er die Polizei. Als mehrere Streifen wenig später am Ort des Geschehens eintrafen, waren die übrigen vier Beteiligten allerdings nicht mehr vor Ort. Die Befragung des vom Autofahrer geretteten Mannes ergab jedoch, dass sowohl sein Begleiter, als auch einer der Tatverdächtigen in einer Echterdinger Asylunterkunft wohnen würden. Tatsächlich konnten dort wenig später sowohl die drei Tatverdächtigen, als auch das zweite Opfer festgestellt werden, so die Polizei. Die beiden Opfer wiesen leichte Verletzungen auf, wobei lediglich der Jüngere in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Da sich die mutmaßlichen Angreifer zu diesem Zeitpunkt, auch gegenüber den Polizeibeamten, noch immer äußerst aggressiv verhielten, mussten sie den Rest der Nacht im Polizeiarrest verbringen. Gegen das Trio wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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