Viele Eltern suchen online nach Diagnosen für ihre kranken Kinder. Doch wie erkennt man seriöse Gesundheitsinformationen im Netz?
Hohes Fieber, starke Kopfschmerzen: Seit zwei Tagen war die kleine Mia krank. Doch sollte man deshalb gleich zum Kinderarzt? Schließlich könnte man sich in der Praxis noch einen weiteren Infekt einfangen – und damit alles noch verschlimmern. So machten sich Mias Eltern zunächst online auf Diagnosesuche: Sie tippten die Symptome bei Google ein – und stießen auf unzählige Ratgeberartikel, Forenbeiträge und Erfahrungsberichte anderer Eltern. Die Diagnosen: widersprüchlich bis beunruhigend – vom harmlosen Infekt bis zur schweren Erkrankung. Der Informationsgehalt: fragwürdig – denn wie sollten die Eltern vertrauenswürdige Inhalte von unseriöser Panikmache unterscheiden?
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