Das verlorene Finale der DHB-Frauen ändert nichts an der positiven Außenwirkung dieser WM. Die Euphorie gilt es, an die Basis weiterzutragen, meint unser Autor Jürgen Frey.
Die Explosion der Gefühle blieb aus. Wenn es stimmt, dass der Sport Geschichten schreibt, die schöner sind, als das wirkliche Leben, dann hätte die Krönung der deutschen Handballerinnen dazu gehört. Doch das knapp verlorene WM-Finale gegen Norwegen ändert wenig an der überragenden Bilanz dieser Titelkämpfe. Denn schon mit dem phänomenalen Halbfinalsieg gegen Titelverteidiger Frankreich hatte die erste Medaille seit 2007 für das DHB-Team festgestanden. Dass es dann gegen die Übermannschaft der vergangenen Jahre nicht die erste Goldene seit dem WM-Titel 1993 wurde, lässt sich verschmerzen.
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