Kopfüber: Lena Urzendowsky in einer Szene aus dem Film „In die Sonne schauen“ Foto: Fabian Gamper/Neue Visionen Film

Die Regisseurin Mascha Schilinski erzählt in ihrem Film von Frauen aus vier verschiedenen Zeitaltern – sehr dicht, sehr poetisch. Aber ist das auch Oscar-reif?

Wie schlafend liegt der kleine Junge in seinem mit weißen Spitzenlaken ausgeschlagenen Sarg auf dem Heuboden. Um ihn herum tummeln sich die Geschwister, gebannt hält eine große Schwester ihr Ohr ans Gesicht des Bruders. „Nichts!“, sagt sie knapp. Die Fliege, die eben in den Mund des Kleinen gekrabbelt war, hält still in ihrem Verlies.

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