Die Deutsche Bank steckt mitten in einem Umstrukturierungsprozess. Foto: dpa/Arne Dedert

Die Deutsche Bank erzielt zwar nach vielen mageren Jahren wieder einen Gewinn, doch für ein Kreditinstitut dieser Größe ist noch reichlich Luft nach oben, meint unser Autor Klaus-Dieter Oehler.

Frankfurt - Von wegen Krise. Dem Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, war die Erleichterung geradezu anzusehen. Kein Wunder, erstmals seit sechs Jahren hat der einstige Branchenprimus wieder einen Gewinn erzielt – ausgerechnet im Pandemiejahr 2020. Allerdings war der knapp dreistellige Millionenbetrag, der nach Abzug aller Steuern und sonstiger Verpflichtungen übrig blieb, nicht mehr als ein Achtungserfolg – für ein weltweit agierendes Kreditinstitut, das den Anspruch hat, mit den Großen der Branche mithalten zu wollen, viel zu wenig. Wenn man genauer hinschaut, fällt zudem auf, dass es vor allem das Investmentbanking war, das den Umschwung gebracht hat. Genau das aber ist schwankungsanfällig und hat die Bank erst in ihre Schwächephase gebracht.

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