Bahnchef Richard Lutz (Mitte) und seine Vorstandskollegen Berthold Huber (links) und Ronald Pofalla bleiben länger in ihren Ämtern. Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Der Aufsichtsrat verlängert die Verträge von Bahnchef Lutz und seinen Vorstandskollegen vorzeitig – trotz einer katastrophalen Bilanz des größten Staatskonzerns. Die Entscheidung über die Gehaltserhöhung um zehn Prozent ist allerdings verschoben.

Berlin - Trotz Rekordverlusten und galoppierender Verschuldung bekommen die Spitzenmanager der Deutschen Bahn AG vorzeitig neue Langzeitverträge. DB-Chef Richard Lutz (56) soll bis März 2027 den größten Staatskonzern leiten, sein Vize Ronald Pofalla (61) bis Juli 2025 die Infrastruktursparte verwalten. Verkehrsvorstand Berthold Huber (57) erhält ebenfalls vorzeitig einen neuen Fünfjahresvertrag bis März 2027. Das haben die 20 Mitglieder des Aufsichtsrats, in dem die Bundesregierung und die Gewerkschaft EVG bestimmen, am Mittwoch beschlossen.

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