Schneider, Maisel, Rothaus und andere Brauereien sind Zentren einer Bierkultur, die vom Süden Deutschlands aus eine Schaumspur bis in den Norden zieht. Eine Lobrede auf das Weißbier

Herrlich ist es, keine Frage, im Frühsommer in einem Pariser Straßencafé einzukehren, in der Rue Caulaincourt zum Beispiel, unweit des Montmartre-Hügels. Die Sonne wärmt aufs Schönste, und da der Tag schon fortgeschritten ist, beschließt man, sich etwas zu gönnen, und ordert für teures Geld ein Weizenbier, ein „bière blanche“. Kurz darauf erkennt man seinen Irrtum, denn was einem da in einem Humpen, der mit der Anmut stilvoller bayerischer Weizenbiergläser nichts gemein hat, aufgetischt wird, erweist sich als unwürdiges Getränk.

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