Er will zurück in die Partei: Andreas Kalbitz, seit vorigem Freitag nicht mehr AfD-Mitglied. Foto: dpa/Ralf Hirschberger

In der AfD wächst der Unmut über den Parteiausschluss des brandenburgischen Rechtsextremisten Andreas Kalbitz durch den Bundesvorstand. Vor allem Parteichef Jörg Meuthen gerät unter Druck. Auch der Kalbitz-Vertraute Björn Höcke mischt sich ein.

Berlin - In der AfD formiert sich massiver Widerstand gegen die knappe Vorstandsentscheidung, den brandenburgischen Rechtsextremisten Andreas Kalbitz aus der Partei zu entfernen. Der Druck auf Parteichef Jörg Meuthen wuchs übers Wochenende. Der Riss geht dabei mitten durch die Parteispitze. Unterdessen wurde bekannt, dass der Mitgliedsantrag von Kalbitz aus dem Jahr 2013 verschollen ist. Das Papier sei wohl nicht mehr auffindbar, hieß es aus dem Vorstand. Allerdings hielten die Befürworter des Rauswurfs diesen Umstand für rechtlich unerheblich.

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