Kanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin Foto: dpa/Kay Nietfeld

Der Fall Nawalny wird an der Grundhaltung der Bundesregierung gegenüber Moskau nichts ändern. Kanzlerin Merkel will eine funktionierende Arbeitsbeziehung zu Russland behalten.

Berlin - Alexej Nawalny zwingt die Bundesregierung zum Spagat. Sie sieht offizielle Stellen in Moskau hinter der Vergiftung des russischen Oppositionellen und droht deswegen mit EU-Sanktionen. Durch die Aufnahme Nawalnys und den Besuch von Kanzlerin Angela Merkel am Krankenbett nimmt Deutschland dabei eine hervorgehobene Rolle ein. Machte die Bundesregierung aber schon nach dem – mutmaßlich auf Befehl Russlands begangenen – Mord an einem Georgier im Berliner Tiergarten keine grundlegende Kehrtwende in ihrem Kurs gegenüber Russland, wird es auch jetzt nicht dazu kommen.

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