Wanderer zwischen dem Aussichtspunkt Breitenstein und Ochsenwang. Foto: Panitz - Panitz

Eine zehn Kilometer lange Rundtour zum Breitenstein Bissingen-Ochsenwang – bekanntlich einer der schönsten Aussichtspunkte auf der Schwäbischen Alb.

OchsenwangDer Breitenstein bei Bissingen-Ochsenwang ist einer der schönsten Aussichtspunkte auf der Schwäbischen Alb – unser heutiges Ziel. Für diese zehn Kilometer lange Rundtour parken wir auf dem Wanderparkplatz direkt am Ortsschild (von Bissingen/Teck kommend), vor der Firma Clauss Markisen. Von hier sind es nur 1,1 Kilometer zum Breitenstein, aber wir wollen ja richtig wandern - und gehen auf der Straße circa 150 Meter zurück, biegen dann links ab, dem gelben Schild Diepoldsburg folgend. Auf der wenig befahrenen K 1253, die in Diepoldsburg für den Autoverkehr endet, geht es leicht bergauf. Nach circa 20 Minuten passieren wir den Wanderparkplatz Rauber und nach weiteren zehn Minuten haben wir Diepoldsburg erreicht (1,6 Kilometer seit Start).

Vor dem Freizeitheim der Siebenten-Tags-Adventisten geht es links auf dem Teersträßchen weiter, vorbei an der Koppel eines Pferdehofs. Danach macht die Straße eine Rechtskurve. Es geht leicht abwärts, vorbei an einem weiteren Wanderparkplatz, der im Winter, bei entsprechender Schneelage, von Skilangläufern genutzt wird, die hier in die Asch-Loipe einsteigen.

Am Rande des Schopflocher Moors

Der Teerweg führt jetzt über circa 200 Meter durch den Wald. Bald sehen wir rechter Hand den Engelhof. Gleich nach dem Hof geht es links hoch, der Wanderweg-Beschilderung Randecker Maar folgen. Am Waldrand entlang passieren wir ein Wochenendhaus mit auffälliger, bronzefarbener Pferdeskulptur im Garten. Kurz danach geht es wieder durch Waldgebiet, circa 600 Meter, leicht aufwärts. Nach dem Wald erwartet uns eine weite Hochfläche. Vorbei an großen Holzstößen kommen wir nach weiteren 600 Metern erneut in ein Waldgebiet. Jetzt geht es wieder leicht abwärts. Wenig später haben wir einen weiten Ausblick, in Richtung Osten. Nach rund 500 Metern biegen wir links ab, auf ein als Radweg ausgezeichnetes Sträßchen, in Richtung Ochsenwang. Jetzt geht es wieder stetig leicht nach oben. Rechter Hand sieht man in circa einem Kilometer Entfernung das Otto-Hoffmeister-Haus (bewirtschaftet). Wir wandern jetzt am Rande des Naturschutzgebiets Schopflocher Moor zwei Kilometer weiter in Richtung Ochsenwang - und kommen rund eineinhalb Stunden seit dem Start dort an. Wer nach diesen knapp sieben Kilometern genug hat, geht hier links, 200 Meter zum Ausgangspunkt zurück. Ansonsten packen wir drei Kilometer drauf und gehen geradeaus weiter, in die Eduard-Mörike-Straße rein, Richtung Kirche. Im Haus gegenüber hatte der Pfarrverweser und schwäbische Dichter Eduard Mörike von 1832 bis 1833 gewohnt. Ein kleines Museum ist ihm hier gewidmet.

In einer Linkskurve geht es vorbei am Gasthof Krone. Leicht ansteigend kommen wir gleich danach aus dem Ort heraus. Hier teilt sich die Straße. Wir gehen geradeaus beziehungsweise kurz danach rechts noch ein Stückchen aufwärts und biegen dann vor einer Hütte links ab, in Richtung Landschaftsschutzgebiet. Ein Teersträßchen führt uns jetzt zum Albtrauf. Kurz davor biegen wir links ab. nun direkt am Albtrauf entlang, zum noch 1,1 Kilometer entfernten Breitenstein (beschildert), der einen fantastischen Ausblick nach Kirchheim/Teck sowie ins Fils- und Neckartal bietet. Wer sich satt gesehen hat, geht über die Wiese bergab, mitten zwischen Grillstellen hindurch, auf Ochsenwang zu. Kurz danach geht es in einen Betonweg über, der geradewegs in den Ort führt. Kurz davor gehen wir nach rechts und erreichen nach circa 300 Metern unseren Ausgangspunkt.

Strecke, Zeit und Karte

Knapp 10 Kilometer. Überwiegend auf Asphalt oder geteerten Wegen, sonst geschottert. Circa 2,5 Stunden.

Einkehrmöglichkeiten: In Ochsenwang im Landgasthaus Krone (Mörikestraße 33, Di zu) und im Gasthaus Rössle (Bissinger Straße 2, Mi/Do zu).

Empfohlen zum Mitnehmen: Wanderkarte Geislingen / Blaubeuren, 1:35 000, 5,20 Euro. www.lgl-bw.de

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