GDL-Chef Claus Weselsky fühlt sich nur den eigenen Mitgliedern verpflichtet. Foto: dpa/Lukas Schulze

Der Deutschen Bahn drohen mitten in der Hauptreisezeit Streiks der Lokführergewerkschaft. Deren Chef Claus Weselsky zeigt sich wie in früheren Tarifkonflikten unbeirrbar – allerdings nicht ohne Grund, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, bleibt sich treu: Er scheut keine Provokation. Wie in früheren Tarifkonflikten hat er kein Problem damit, nicht nur die Deutsche Bahn, sondern auch breite Teile der Bevölkerung gegen sich aufzubringen. Dass die Corona-geplagten Menschen nach Urlaub lechzen und ihre Sehnsuchtsorte auch im Zug erreichen wollen, bringt ihn nicht von dem Vorhaben ab, mitten in der Hauptreisezeit den Schienenverkehr lahmzulegen.

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