An einem Fahrradanhänger für Kinder steckt ein Schild mit der Aufschrift: „Save Oma & Opa – Corona is real!“ Foto: dpa/Felix Kästle

In Konstanz sind für dieses Wochenende zahlreiche Kundgebungen und Demonstrationen angemeldet worden. Einige richten sich gegen die Corona-Maßnahmen, andere sprechen sich klar dafür aus.

Konstanz - In Konstanz haben sich am Samstagmittag erste Demonstranten versammelt. Bei Regenwetter protestierten etwa 150 Menschen am Hafen gegen rechte Hetze und für Corona-Maßnahmen. Am Wochenende sind in der Stadt am Bodensee 29 Versammlungen und Demonstrationen angemeldet, 17 davon für Samstag. Rund 30 000 Menschen werden erwartet.

Mehrere Tausend Menschen wollen sich am Nachmittag (15 Uhr) um den Bodensee herum zu einer sogenannten Friedensmenschenkette verbinden. Die ersten Teilnehmer seien schon am frühen Morgen angereist und würden sich langsam zu ihren geplanten Standorten begeben, hieß es von den Organisatoren. Die Kette soll durch Liechtenstein, Österreich, die Schweiz und Deutschland führen.

Für Kette um den Bodensee würden 250.000 Menschen benötigt

Ziel der Aktion sei es, Menschen zusammenzubringen, die sich in Corona-Zeiten entzweit hätten, sagte einer der Mitveranstalter, Gerry Mayr. „Eine Kette soll verbinden.“ Der Unternehmer veranstaltet am Sonntag in Konstanz auch eine Querdenken-Demonstration gegen Corona-Maßnahmen, zu der 4500 Menschen angemeldet sind.

Mayr und seine Mitveranstalter hoffen, dass 250 000 Menschen zusammenkommen. So viele seien nötig, um den See zu umrunden. Laut den auf deutscher Seite zuständigen Polizeipräsidien in Konstanz und Ravensburg ist schwer zu beurteilen, wie viele Menschen sich tatsächlich versammeln könnten.

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