Ein Demonstrant mit einer Deutschland-Fahne in Berlin. Foto: imago images/photothek/Florian Gaertner

In Berlin sind mehr als 4000 Menschen auf der Straße, die gegen die Corona-Politik und das Infektionsschutzgesetz demonstrieren. Viele davon tragen keinen Mund-Nasen-Schutz.

Berlin - Bei einem Protest gegen die Corona-Politik haben sich in der Hauptstadt mehr als 4000 Teilnehmer versammelt. Die Polizei habe sich auf weitere Demonstranten auf der Straße des 17. Juni am Mittwoch eingestellt, sagte ein Polizeisprecher. Am selben Tag beriet der Bundestag über das geänderte Infektionsschutzgesetz.

Mindestabstände würden immer wieder missachtet, in großen Teilen werde keine Mund-Nasen-Schutz getragen, so die Polizei. Mehr als 40 Demonstranten seien deshalb vorübergehend festgenommen worden. Es gebe Gespräche mit dem Veranstalter. Sollte dieser die Demonstration nicht in den Griff bekommen, müsse über eine Auflösung gesprochen werden.

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot von rund 2200 Beamten im Einsatz. Das Reichstagsgebäude sowie das Brandenburger Tor wurden weiträumig abgesperrt. Wasserwerfer stehen demnach bereit und könnten „im „Bedarfsfall eingesetzt“ werden, sagte ein Polizeisprecher.

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