Zentrales Thema der von Querdenken 711 initiierten Kundgebung: Der Mund-Nasen Schutz. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Auf dem Cannstatter Wasen fand am Samstag eine Demo gegen Corona-Maßnahmen statt. Zentrales Thema der von Querdenken 711 initiierten Kundgebung: Der Mund-Nasen Schutz als Symbol der Unterdrückung und Maskenpflicht als Kindesmisshandlung.

Stuttgart - 17.15 Uhr. Am Cannstatter Wilhelmsplatz geht nichts mehr. Weder mit dem Auto noch mit der Straßenbahn. Ein langer Zug von Demonstranten blockiert Straße und Schienen. „Maske runter!“ rufen sie Passanten zu und klagen ihre Grundrechte ein. Es ist der Abschluss des „Fests für Frieden und Freiheit“, das ab 13 Uhr auf dem Cannstatter Wasen stattfand, Zentrales Thema der von Querdenken 711 initiierten Kundgebung: Der Mund-Nasen Schutz als Symbol der Unterdrückung. Maskenpflicht als Kindesmisshandlung.

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„Man könne nicht ausschließen, dass Kinder infolge des Masketragens gestorben seien“, so ein Vertreter des Vereins Eltern für Aufklärung und Freiheit. Dem Nachwuchs werde „mutwillig geschadet.“ Michael Ballweg verweist auf die Feierlichkeiten zum Ende der Pandemie in China und ruft den rund 2.000 Versammelten zu, diese sei vorbei, wenn die Bevölkerung entscheide, dass sie vorbei sei.

Immer wieder loben Redner den Mut der Querdenker. „Fragt euch doch mal, welche Zustände heute herrschen würde, wenn es uns nicht gäbe“, hebt eine Rednerin die Bedeutung der Bewegung hervor. Ballweg bringt deren Forderungen auf den Punkt: Ein Ende der Corona-Maßnahmen und Rücktritt der Bundes- und sämtlicher Landesregierungen.

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