Bewohner des Samariterstifts, im Hintergrund Hausleiter Michel Hömke Foto: Ines Rudel

Die gemeinnützige Organisation Demenz-Support Stuttgart bietet eine Webseite mit einem Katalog an Planungshilfen für entsprechende Einrichtungen an.

Fröhlicher Gesang ertönt aus dem Aufenthaltsraum. Ein Karnevalslied, textsicher und astrein intoniert: „Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel …“. „Zum Schunkeln“, sagt die Betreuerin und lacht. Wichtig für das Gemeinschaftsgefühl. Es sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Demenzbereichs im Samariterstift in Ostfildern, die hier beisammensitzen. Menschen, die im Fachjargon als „Läufer“ eingestuft werden, wie Hausleiter Michael Hömke erklärt, also Menschen, die weglaufen wollen oder besonders ruhelos sind. Sie brauchen einen geschützten Bereich. Was nicht bedeutet, dass sie gegen versperrte Türen laufen und sich wie Gefangene fühlen müssen, stellt er klar: „Wir haben einen Rundlauf geschaffen, der immer in Ruhezonen mit Sesseln und Sofas endet. Oder sogar mit dem Blick ins Freie und Grüne wie hier auf der kleinen Loggia.“

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