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Der TSV wird seiner Favoritenrolle gegen das Württembergliga-Schlusslicht gerecht und gewinnt deutlich mit 43:17.

DeizisauDie größte Gefahr für die Handballer des TSV Deizisau im Spiel gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim: den Gegner unterschätzen. Tabellenzweiter gegen abgeschlagenes Schlusslicht. Am Ende meisterten die Deizisauer diese Herausforderung mit Bravour und gewannen zuhause die Württembergliga-Partie sehr deutlich mit 43:17 (22:9).

„Das Problem war, dass wir nicht wussten, mit welcher Mannschaft die SG aufläuft“, meinte Arne Staiger, Funktionär bei Deizisau. Schnell wurde klar, dass Herbrechtingen/Bolheim spielerisch nicht mithalten konnte, denn bereits nach 15 Minuten hatten sich die Deizisauer einen beachtlichen Vorsprung erarbeitet. „Die Mannschaft hat die Konzentration von Anfang an sehr hoch gehalten“, sagte Staiger. Auch wenn das Kräfteverhältnis deutlich scheint, den Gegenüber zu unterschätzen kann den Sieg kosten. „Das tut einfach auch mal gut, wenn man nicht immer kurz vor dem Herzinfarkt steht“, meinte Staiger und verwies damit auf die engen Spiele der vergangenen Wochen. „Dafür hat das Team auch Sonderapplaus bekommen.“ dcb

TSV Deizisau: Ilii, Spiller; Friedel (4), Kosak (7), Liebing (6), Rapp (2), Taxis (5), Jaric Baumann (1), Reinold (2), Kenner, Seibold (5), Heinemann (2/1), Kleefeld (4/2), Bröhl (5).

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