Noch ist das Jahr nicht zu Ende, doch die Bilanz der Stadt Esslingen nimmt Gestalt an. Im Gemeinderat wurde diskutiert, wie es mit den Stadtfinanzen weitergeht.
Die Finanzen einer Stadt zu planen, ist in diesen Zeiten doppelt schwierig: Die Ausgaben explodieren, die Einnahmen halten nicht Schritt, seriöse Prognosen sind angesichts vieler Unwägbarkeiten schwer zu treffen. Ehe der Esslinger Gemeinderat am 15. Dezember über den neuen Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027 entscheidet, hat Stadtkämmerin Birgit Strohbach nun im Verwaltungsausschuss eine aktualisierte Finanzprognose vorgelegt. Die neuen Zahlen lesen sich etwas freundlicher als zuletzt, von Entwarnung kann jedoch keine Rede sein. Ein wenig Luft verschafft sich die Stadt durch die Gelder aus dem so genannten Sondervermögen des Bundes, zumal die Mittel früher fließen können als erwartet.
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