Lassen sich die Gewaltexzesse vom 20. auf den 21. Juni mit dem Migrationshintergrund vieler Tatverdächtigen erklären? Die CDU-Fraktion im Rathaus erntet für diese These heftigen Widerspruch. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Die Stuttgarter CDU-Gemeinderatsfraktion spekuliert, der Migrationshintergrund vieler jugendlicher Krawallmacher sei eine Hauptursache für die Ereignisse vom 20. auf den 21. Juni in der City. Das handelt ihr in der Gemeinderatsdebatte den Vorwurf ein, am rechten Rand zu fischen und sich der AfD anzubiedern.

Stuttgart - Die Krawallnacht vom 20. auf den 21. Juni hat auch im Gemeinderat der Landeshauptstadt Spuren hinterlassen. Noch vor zwei Wochen hatte sich die große Mehrheit der Stadträte in einer von der CDU-Fraktion initiierten gemeinsamen Resolution gegen jegliche Gewalt und Randale ausgesprochen. Am Donnerstag aber, als es um den Stand der Sicherheitspartnerschaft mit dem Land und die Aufarbeitung der Gewalttaten und Plünderungen ging, waren die Gemeinsamkeiten rasch wieder erschöpft.

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