Mieter müssen bei der Wohnungssuche mit merkwürdigen Fragen rechnen. Foto: dpa/Marijan Murat

Dass potenzielle Mieter sich bei der Wohnungssuche im übertragenen Sinne „nackig“ machen müssen, ist nichts Neues. Nun hat ein Vermieter den Bogen mit seinen Fragen in den Augen des Mieterbundes aber überspannt. Unklar ist, was er bezweckt.

Stuttgart - Die Wohnungssuchende traute ihren Augen nicht. Nachdem sie in einem Online-Portal auf eine Wohnung im Stuttgarter Westen aufmerksam geworden war, schickte ihr die Vermieterin einen Fragebogen. Soweit so gut. Dort sollte sie online Fragen zu ihrer finanziellen Situation beantworten, aber auch, ob sie Kinder habe und ob sie schwanger sei. Außerdem sollte sie bestätigen, dass sie einziehen werde, obwohl in dem Haus noch eine Baustelle sei. Schließlich forderte die Vermieterin sie auf, einen ärztlichen Nachweis zu erbringen, dass sie nicht schwanger sei – erst dann sei überhaupt eine Besichtigung möglich.

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