Für den Pontifex gebaut: Auch ein Papamobil (links) ist in der Ausstellung zu sehen. Foto: Daimler AG/Oliver Roggenbuck - Daimler AG/Oliver Roggenbuck

Die Mercedes-Benz G-Klasse wird 40 Jahre alt. Das Mercedes-Benz Museum widmet dem Geländewagen noch bis April 2020 eine ganze Ausstellung – mit einigen interessanten Fahrzeugen.

StuttgartIn diesem Jahr ist die Mercedes-Benz G-Klasse 40 Jahre alt geworden – Grund genug für das Mercedes-Benz Museum dem Geländewagen-Klassiker eine ganze Sonderausstellung „G-schichten“ zu widmen – mit einigen interessanten Fahrzeugen.

Elf Fahrzeuge und weitere Exponate entführen den Besucher in die Welt der Technik, der Geschichte und der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. So steht eine G-Klasse auf einer Rampe mit einer 100-prozentigen Steigung. Und die ausgestellten Fotografien beweisen, dass der Geländewagen-Klassiker auch unwegsames Gelände mühelos meistert.

Schnell wird dem Besucher klar: Der G hat viel erlebt. Da wäre beispielsweise der 300 GD „Otto“, mit dem Gunther Holtorf 26 Jahre um die Welt fuhr und insgesamt 215 Länder und Territorien bereiste. Ein weiteres Highlight ist ein Modell, das ziemlich weit hinten in der Ausstellung steht und das durch einen Aufbau aus Plexiglas, besondere Felgen und einen goldenen Mercedes-Stern auffällt: das Papamobil. Der 230 G wurde im Jahr 1980 für Papst Johannes Paul angefertigt und begleitete ihn auf seiner Reise durch Deutschland.

Seit dem Start der Modellreihe anno 1979 ging es für den Geländewagen-Klassiker stets bergauf: Damit ist einerseits die herausragende Geländegängigkeit des Fahrzeugs gemeint und andererseits, dass der Jubilar sich und seinen Werten seit 40 Jahren treu bleibt. Bergauf geht es mit dem G-Modell von Anfang an auch mit seinem Status als automobile Ikone. Vom nützlichen Offroader mit hoher Straßenqualität entwickelt sich der G über die Jahrzehnte kontinuierlich weiter. Die Mercedes G-Klasse (W 460) begann karg und kantig mit dem Basismodell 240 GD. Entwickelt wurde die G-Klasse einst als Arbeitstier für Militär und Forstwirtschaft entwickelt. Heute ist die G-Klasse auf der ganzen Welt sowie in jedem Terrain auf und abseits der Straße zuhause. Gebaut wird das G-Modell von Anfang an im Puch-Werk Graz-Thondorf. Die Planer gingen bei der Premiere 1979 von höchstens 10 000 Exemplaren des G-Modells jährlich aus. Heute laufen rund 20 000 Stück pro Jahr in Graz vom Band, denn in ihrem vierten Jahrzehnt ist die G-Klasse bei Kunden in aller Welt so begehrt wie nie zuvor.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 19. April 2020. Der Eintritt ist im regulären Tagesticket enthalten. Eine Tageskarte kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. An Silvester und am 1. Januar ist das Museum geschlossen. Für alle anderen Tage gelten die regulären Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr. Kassenschluss ist um 17 Uhr.red

www.mercedes-benz.com

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