Versiert mit Schaufel, Spatel und Schäleisen: Acht internationale Bildhauerteams erschaffen in Bernau außergewöhnliche Skulpturen. Foto: Birgit-Cathrin Duval/oh - Birgit-Cathrin Duval/oh

Meterhohe Schneewürfel, dazu Schaufeln, Spaten und Schäleisen: Beim 2. Schwarzwälder Schneeskulpturen-Festival in Bernau wird ein kleines Plateau im Skigebiet Spitzenberg/Köpfle zur luftigen Werkstatt.

Bernau Mit einem außergewöhnlichen Event lockt der kleine Wintersportort Bernau: Noch bis Sonntag steigt mit acht internationalen Bildhauerteams das 2. Schwarzwälder Schneeskulpturen-Festival. Bei der ersten Auflage 2017 kamen rund 10 000 Besucher in den südlichen Schwarzwald, dieses Jahr rechnen die Veranstalter mit mindestens 5000 Besuchern.

Erst sind es nur riesige Schneewürfel, einige Tage später sind daraus ein Elefant, Wolf, ein Löwenkopf oder Pegasus geworden: Noch bis zum 28. Januar steigt in Bernau im südlichen Schwarzwald das 2. Schneeskulpturen-Festival. Acht Bildhauerteams gehen mit Spaten, Schaufeln und Schäleisen ans Werk, hauen und schmirgeln aus 3 x 3 x 3 Meter großen Schneeblöcken ihre markanten Kunstwerke heraus und verwandeln den Kurhaus-Parkplatz oberhalb vom Kurpark im Ortsteil Innerlehen (nicht wie ursprünglich angekündigt in der Open-Air-Galerie im Skigebiet) in eine Freiluftwerkstatt.

Aus Italien, Deutschland, der Schweiz und den USA kommen die versierten Bildhauer, darunter sind auch zwei Künstlerteams aus Bernau, das eine lange Tradition im Holzschnitzen und Bildhauen hat. Für die Teilnehmer ist das Arbeiten mit Schnee eine besondere Herausforderung, denn anders als in der geschützten Werkstatt formen hier auch Kälte, Sonne und Wind die Skulpturen mit.

Die Open-Air-Galerie der Schneekünstler liegt Kurhaus-Parkplatz oberhalb vom Kurpark im Ortsteil Innerlehen, Anfahrt und Parkplätze sind ausgeschildert. Heute und morgen sind die Künstler von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 19 Uhr am Werk, am Sonntag geben die Teams ab 9 Uhr ihren Werken den letzten Schliff. Zum Finale gibt es ab 11.30 Uhr Alphornblasen und Guggenmusik von den „Gugge-Dubel Bernau“ (ab 14.30 Uhr), zudem zeigen Bernauer beim „Historischen Skifahren“ um 12 Uhr, wie sie auf Skiern von anno dazumal gekonnt den Berg hinabwedeln.

Auch in den Abendstunden lohnt sich ein Besuch, wenn die Skulpturen märchenhaft in rot, blau oder grün erstrahlen. Der Eintritt ist frei.

Übrigens: Die Skulpturen sind so lange zu sehen, wie es die Witterung erlaubt.

www.schneeskulpturen-schwarzwald.de

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