Das Danfoss-Areal gilt als Filetstück für Gewerbeansiedlungen. Es spielt in den Plänen von Daimler auf dem Weg zum Hersteller von Brennstoffzellen-Lkw eine zentrale Rolle. Foto: Roberto Bulgrin

Nach der Batteriefabrik in Brühl baut Daimler in der Pliensauvorstadt ein Werk für Brennstoffzellen. Die Wasserstoff-Motoren sollen künftig Lastwagen antreiben.

Esslingen - Vollgas, das Wort ist jetzt oft zu hören, wenn man bei Daimler über Brennstoffzellen spricht. Der Fahrzeugkonzern möchte unbedingt vermeiden, auch bei dieser Zukunftstechnologie ins Hintertreffen zu geraten – so wie es ihm und den anderen deutschen Herstellern bei der Entwicklung der Batteriezelle ergangen war. Nur so ist zu erklären, dass sich gestern eine Nachricht verbreitete, die offenbar selbst die Stadt Esslingen unvorbereitet traf. Von der Entscheidung, auf dem Danfoss-Areal in der Pliensauvorstadt Brennstoffzellen für Lastwagen zu bauen, wisse man nichts, hatte die Pressestelle der Stadt tags zuvor verlauten lassen. Umso größer war gestern die Freude über die Entscheidung. Davon gehe „ein wichtiges Signal für die gesamte Region“ aus, sagte Oberbürgermeister Jürgen Zieger, gerade im „gegenwärtig angespannten wirtschaftlichen Klima“.

Das Beste aus Esslingen.

Jetzt weiterlesen mit EZ+


Erleben Sie die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Eßlinger Zeitung.

  • Zugriff auf alle EZ+ Artikel
  • Zugriff auf das EZ ePaper mit Vorabendausgabe
  • 14 Tage gratis testen – endet automatisch