Arif wartet vor seinem Stuttgarter Flüchtlingsheim darauf, dass der Weg nach Afghanistan wieder frei wird. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Warum entscheidet sich einer, dem keine Abschiebung drohte, der kurz davor war, eine Ausbildung zu machen, freiwillig zurück ins unsichere Afghanistan zu gehen?

Stuttgart - Was für ein Weg: 10 000 Kilometer, zehn Ländergrenzen und ebenso viele Jahre hat Arif gebraucht, um in Stuttgart anzukommen. Zu Fuß, mit Bussen, Zügen und Schlauchbooten war er unterwegs. Versteckt in Schränken, zusammengedrängt in Transportern. Sehr viele Stunden ohne zu essen, zu trinken oder die Beine auszustrecken. Einmal wäre er fast ertrunken. Dann, in Deutschland, hat er es vom Analphabeten zum Hauptschüler mit Abschluss geschafft. Hat Freunde gefunden und eine Ausbildung als Schreiner angeboten bekommen. Und sich am Ende trotzdem entschieden, dass er nach Hause will, zurück nach Afghanistan, in dieses ruhelose, gefährliche Land. Ohne dass ihn jemand dazu gedrängt hätte

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