Sind erhebliche Einschränkungen zumutbar, wenn in einer kleinen Gemeinde der Inzidenzwert in die Höhe schnellt? Foto: dpa/Swen Pförtner

In Sachsen regt sich Protest: Denn gerade in kleinen Gemeinden lassen bereits wenige Corona-Infektionen den Inzidenzwert stark steigen. Die Menschen Vorort müssen trotzdem mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

Stuttgart - Im Prinzip ist der Vorteil des Sieben-Tage-Inzidenzwertes gerade, dass er sich vergleichen lässt – mit früheren Phasen der Pandemie oder auch mit dem Wert des Nachbarlandkreises. Die Aussagekraft sinkt aber, wenn man zu sehr ins lokale Detail geht. Denn vor allem in kleinen Gemeinden können ein oder zwei infizierte Personen den Sieben-Tages-Wert in die Höhe schnellen lassen. Ein Beispiel: In Neufra im Kreis Sigmaringen hat sich in den letzten sieben Tagen eine einzige Person infiziert – das bedeutet aber bereits eine Inzidenz von 54. Im benachbarten Hettingen sorgen zwei infizierte Personen für einen Wert von 92, der also schon über dem Landesdurchschnitt liegt.

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