Martin Horn will bei den Corona-Kontaktbeschränkungen Ausnahmen für kleine Kinder. Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Freiburgs Oberbürgermeister hat sich mit einem Facebook-Post an die Bevölkerung gewandt und darin gefordert, dass es bei den Kontaktbeschränkungen Ausnahmen für kleine Kindern geben sollte.

Freiburg - Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) hat gefordert, bei den Corona-Kontaktbeschränkungen Ausnahmen für kleine Kinder zu machen. „Konkret kann die neue Kontakt-Regelung für kleine Kinder ein faktisch komplettes Kontaktverbot mit Gleichaltrigen bedeuten“, schrieb Horn am Donnerstag auf Facebook.

Ein dreijähriges Kind etwa, das derzeit keine Kita besuchen dürfe, könne laut den vorgesehenen Regeln kein anderes Kind nach Hause einladen - denn dieses müsste ja in Begleitung eines Elternteils kommen. Die Landesregierung solle die Kontaktbeschränkungen so festlegen, dass zumindest kleinere Kinder und Babys nicht mitgezählt würden. Das sei auch für Alleinerziehende wichtig.

Verschärfung der Corona-Regeln

Bund und Länder hatten sich am Dienstag auf eine Verschärfung der bisherigen Regeln geeinigt. Während sich nach den bisherigen Bund-Länder-Vereinbarungen maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen durften - plus Kinder unter 14 Jahren -, soll künftig nur noch ein Haushalt mit einer weiteren Person zusammenkommen. Wie genau diese Grundsatzvereinbarung umgesetzt wird, legen die Bundesländer fest.

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