Ob ein Mundschutz wirkt, ist umstritten. Foto: Adobe Stock/ksena32

Während die ersten vier Covid-19-Patienten in Baden-Württemberg in Krankenhäusern behandelt werden, steigt im Kreis Esslingen die Anspannung. Es gibt Berichte über Hamsterkäufe in Apotheken und einigen Discountern.

Kreis Esslingen - Die Einschläge kommen näher. Bald hat das Coronavirus auch den Kreis Esslingen erreicht, sind sich Experten sicher. Vier Fälle gibt es seit Dienstag in Baden-Württemberg. Nachdem am Dienstag bekannt wurde, dass sich ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Göppingen vermutlich bei einer Reise nach Mailand mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hat, luden das Ministerium für Soziales und Integration und das Klinikum Esslingen zu Pressekonferenzen (die EZ berichtete). Der Patient wird in den Alb-Fils-Kliniken in Göppingen behandelt und soll in guter Verfassung sein. Eine seiner Kontaktpersonen, eine 24-jährige Studentin aus Tübingen, ist ebenfalls infiziert. Auch ihr Vater, Oberarzt am Pathologischen Institut der Universitätsklinik Tübingen, ist an der Atemwegserkrankung Covid-19 erkrankt. In der Folge wurden zwölf Oberärzte der Klinik und zehn weitere Mitarbeiter in häusliche Isolation geschickt. 24 ihrer 65 Kontaktpersonen wurden bereits negativ getestet. Mit weiteren Ergebnissen wird am Freitag gerechnet.

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