Die Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen machen einen Autokorso. Foto: 7aktuell/Andreas Werner

Die „Querdenker“ protestieren am Mittwochabend mit einem Autokorso durch Stuttgart gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Damit es nicht zu gefährlichen Begegnungen kommt, wird die Stadt aktiv.

Stuttgart - Mit einem Autokorso wollendie sogenannten Querdenker am Mittwochabend gegen die Corona-Schutzmaßnahmen protestieren. Vom Wasen aus fahren sie in die Stadt, drehen am Rotebühlplatz um und der Korso bewegt sich zurück zum Festgelände in Bad Cannstatt. Eine ähnliche Protestkundgebung mit Kraftfahrzeugen hatte auch vor einer Woche stattgefunden. Dabei kam es nach der Fahrt zu etlichen Verstößen gegen die Coronaregeln, als die Teilnehmenden sich zum Abschluss auf dem Wasen trafen und einige in Gruppen ohne Abstand und Mund-Nase-Schutz zusammen standen, sagt ein Sprecher der Stadt.

Die Verstöße fanden auf dem Parkplatz statt

Damit sich das nicht wiederholt, hat die Stadt reagiert. Die Demo kann ganz normal stattfinden, doch eine Rückkehr auf den Parkplatz wird unterbunden: Die Stadt sperrt die Parkplätze am Wasen, sodass dort kein Treffen mehr möglich ist.

Die Protestveranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und soll gegen 19.30 Uhr enden. Je nach Teilnehmerzahl sei mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Falls Teilnehmer von außerhalb Stuttgarts kommen und ihre Heimfahrt länger als bis 20 Uhr dauern sollte, dann bekommen sie laut dem Pressesprecher der Stadt keine Probleme wegen der Ausgangssperre. Die Teilnahme an einer Demonstration ist ein sogenannter triftiger Grund, sich nach 20 Uhr noch draußen aufzuhalten – entweder zur Teilnahme oder zur An- und Abreise.

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