In Hochgeschwindigkeitszügen werden Patienten verlegt. Foto: AFP/Frederick Florin

Die Zustände im Elsass sind katastrophal. Patienten, die älter als 80 Jahre alt sind, können nicht mehr beatmet werden. Mediziner müssen weiterarbeiten, obwohl sie selbst mit dem Coronavirus infiziert sind.

Strassburg - Der Kampf gegen die Corona-Epidemie im Elsass nimmt dramatische Ausmaße an. Am Donnerstag sind 20 Patienten in einem medizinisch umgerüsteten Hochgeschwindigkeitszug (TGV) aus Straßburg in verschiedene Krankenhäuser in andere Landesteilen transportiert worden. Die Intensivstationen in der Stadt sind seit Tagen hoffnungslos überfüllt. Das Elsass ist eine der am schwersten betroffenen Regionen Frankreichs. Die Zahl der Todesopfer stieg derweil im ganzen Land auf über 1330. Mehr als 11 500 Menschen seien wegen einer Corona-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Das Beste aus Esslingen.

Jetzt weiterlesen mit EZ+


Erleben Sie die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Eßlinger Zeitung.

  • Zugriff auf alle EZ+ Artikel
  • Zugriff auf das EZ ePaper mit Vorabendausgabe
  • 14 Tage gratis testen – endet automatisch