Wechselunterricht, eiskalte Klassenzimmer, Maskenpflicht. Viele Coronamaßnahmen wurden hinterfragt. Foto: dpa/Gregor Fischer

Der Ruf nach einer Aufarbeitung der Coronapolitik wird immer lauter. Ein Tribunal wird aber wenig helfen, um die Gräben in der Gesellschaft wieder zu kitten oder sich für künftige Krisen zu wappnen, kommentiert unsere Redakteurin Annika Grah.

Irgendwann am Anfang der Pandemie fiel dieser Satz, über den damals manche belustigt und andere empört waren. Wir werden einander viel verzeihen müssen, sagte der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Für manche schon damals ein erstes Schuldeingeständnis und ein Zeichen dafür, dass die Regierung ihr Handeln infrage stellte. Nicht erst in den vergangenen Wochen wurde der Ruf nach einer parlamentarischen Aufarbeitung der Coronapolitik laut.

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