Ein 52-Jähriger musste sich wegen Computersabotage verantworten. (Symbolfoto) Foto: Tom Weller

Vermutlich aus Ärger darüber, keine Festanstellung zu bekommen, hat ein 52-Jähriger offenbar Teilfertigungsprogramme aus dem Speicher einer CNC-Drehmaschine gelöscht. Nun stand er vor dem Amtsgericht Esslingen.

Ostfildern - Wohl aus Frust über seinen Arbeitgeber hat ein 52-jähriger Mann eine rechnergeführte Drehmaschine sabotiert. Nachdem er in einem Personalgespräch erfahren hatte, dass die Ostfilderner Firma, bei der er als Leiharbeiter tätig war, ihn nicht als festen Mitarbeiter übernehmen würde, löschte der Mann im Oktober des vergangenen Jahres 570 Teilfertigungsprogramme, die zur Herstellung von Bauteilen für Hydraulikzylinder gebraucht werden. Dabei richtete er einen Schaden von schätzungsweise rund 40 000 Euro an. Der 52-Jährige musste sich nun vor dem Esslinger Amtsgericht verantworten und wurde der Computersabotage schuldig gesprochen.

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