Sein Rücktritt kam überraschend: Hans-Jörg Vetter Foto: dpa/Christoph Schmidt

Nach dem überraschenden Rücktritt des Aufsichtsratschefs Hans-Jörg Vetter muss die Commerzbank schon wieder eine Lücke schnell füllen.

Frankfurt - Die Commerzbank muss schon wieder eine Spitzenpersonalie neu besetzen. Der erst seit August amtierende Aufsichtsratschef Hans-Jörg Vetter trat am Dienstag aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung überraschend zurück, teilte die Commerzbank mit. Sein Stellvertreter im Aufsichtsgremium, Betriebsratschef Uwe Tschäge, betonte aber umgehend in einer Mitteilung im Intranet der Bank, dass dies an dem erst vor wenigen Wochen beschlossenen Umbauplänen nichts ändern werde. Tschäge wird den Vorsitz im Kontrollgremium vorübergehend übernehmen, ein Nachfolger für Vetter wird nun gesucht. In einem Brief an Vorstandschef Manfred Knof habe Vetter geschrieben, dass ihn die letzten Monate davon überzeugt hätten, dass die Transformation der Bank gelingen werde. Der 68-jährige ehemalige Vorstandschef der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gilt als treibende Kraft hinter dem Strategieschwenk, mit dem der Abbau von 10 000 Jobs verbunden ist.

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