Codemasters bringt "Grid" neu heraus. Foto: Grid - Codemasters

Eine Rennspiel zwischen Simulation und Arcade-Racer: Dieses Konzept von „Grid“ wurde gut zehn Jahre nach der Erstveröffentlichung aufpoliert und neu herausgebracht.

EsslingenIm Jahr 2008 setzte Codemasters mit „Race Driver: Grid“ Maßstäbe für moderne Rennspiele. Das Spiel überzeugte mit einer tollen Balance zwischen Renn-Simulation und Arcade-Racer, einer für die Zeit herausragenden Grafik und innovativen Features wie dem sogenannten Flashback, mit dem man im Falle eines Unfalls einige Sekunden im Rennen zurückspulen konnte, um die Situation im zweiten Anlauf besser zu meistern. 2013 folgte „Grid 2“, ein Jahr später „Grid Autosport“.

Im Oktober veröffentlichte Codemasters mit „Grid“ nun eine Neuauflage des Klassikers von 2008. Doch kann das Spiel an den Erfolg seiner Vorlage anknüpfen? Das hängt von den Erwartungen ab, die man an „Grid“ stellt. Wer nach Negativaspekten sucht, wird sie finden. Das Spiel sieht zwar gut aus, manch schwammige Textur trübt aber das Bild. Die atmosphärischen Lichteffekte, das gute Geschwindigkeitsgefühl und das gelungene Schadensmodell machen diese jedoch schnell vergessen. Auch der Umfang von „Grid“ ist eher mittelmäßig, konzentriert sich aber auf das, was Rennspiel-Fans wollen: nämlich wuchtiges Racing. Unter dem Strich ist das Spiel eine echte Alternative zur fordernden Welt der Simulations-Racer. Comeback geglückt!

Grid von Codemasters, Rennspiel für PC, PlayStation 4, Xbox One und Google Stadia, ab 0 Jahren, Spiel ist bereits erschienen, ab 26,99 Euro.

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