Der Plan der Projektpartner: Im Zementwerk (links) wird CO2 abgeschieden, das in Verbindung mit grünem Wasserstoff in der geplanten Produktionsanlage zu Kerosin verarbeitet wird (Mitte) und schließlich zum Flughafen Stuttgart transportiert wird, um Flugzeuge anzutreiben. Foto: Verkehrsministerium/Projektpartner

Der Flughafen Stuttgart will die Herstellung von synthetischem Kerosin voranbringen. Es könnte Flugwirtschaft und Industrie weltweit helfen, die CO2-Bilanz zu verbessern.

Kreis Esslingen - Bis 2040 will das Land Baden-Württemberg klimaneutral werden, die EU und viele Staaten auf der ganzen Welt bis 2050. Um diesem Ziel zumindest näher zukommen muss der CO2-Ausstoß in diversen Lebensbereichen stark reduziert werden – darunter auch der Luftverkehr und die Industrie. Der Flughafen Stuttgart und zwei Partner wollen nach eigenem Bekunden ihren Anteil dazu beitragen: Sie planen, die industrielle Produktion von synthetischem Kerosin zu ermöglichen – mithilfe von CO2-Emissionen, die bei der Zementproduktion entstehen. Dazu wird eine Studie gestartet, die mit je einer Million Euro von den Projektpartnern und vom Land gefördert wird. Am Donnerstag übergab Verkehrsminister Winfried Hermann den Förderbescheid an den Prokuristen der Flughafen Stuttgart GmbH, Arne Kirchhoff. „Auch der Luftverkehr muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dabei werden erneuerbar erzeugte synthetische Kraftstoffe, sogenannte reFuels, eine zentrale Rolle spielen“, sagte Hermann. Das geplante Projekt des Flughafens und seiner Partner sei von internationaler Bedeutung.

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