Ninette Sander leitet den Club und die Bar White Noise an der Eberhardstraße. Foto: LICHTGUT/Leif Piechowski

Wir stellen Betreiber und Betreiberinnen von Clubs und Livespielstätten in Stuttgart und ihren Umgang mit der Krisensituation vor. Dieses Mal: Ninette Sander vom White Noise.

Stuttgart - Wie stehen Clubs und Livespielstätten in Stuttgart die lange Zeit der Schließung aufgrund der Pandemie durch? Und wie geht es raus aus der Krise? Wir haben uns unter Betreiberinnen und Betreibern umgehört. Dieses Mal: Ninette Sander vom Club White Noise.

Frau Sander, wann öffnen Sie?

Momentan ist es nicht klar, wann wir unseren Clubbetrieb öffnen können. Eine vollständige Öffnung kommt für uns also erst dann wieder infrage, wenn wir es aus Sicht der Wirtschaftlichkeit und dem Gesundheitsschutz verantworten können. Im Moment wird der Club als Ausstellungs- und Performancefläche von verschiedenen Künstlern und Institutionen genutzt.

Renovierung oder Staubschlacht? Was ist in Ihrem Club während der Lockdowns passiert?

Während der Lockdowns diente unser Club als erweiterte Abstellkammer und als Blumenlager für „die Blumenfrau Stuttgart“.

Wie haben Sie sich finanziell in der Zeit der Schließungen über Wasser gehalten?

Wir haben uns mit dem Verkauf von Merchandise und der einen oder anderen Förderung über Wasser gehalten. Zudem haben wir uns kreativ die Köpfe verbrannt und neue Ideen gesucht und gefunden. Siehe Scheibendisco.

Was nehmen Sie aus der Pandemie für den Club-Betrieb mit?

Mega viele Ideen und unseren neuen Kulturmanager Manoel Tavares.

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