Timo Werner bereitete das 1:0 für Chelsea vor. Foto: dpa/Adam Davy

Der FC Chelsea gewinnt auch das Rückspiel gegen Atlético Madrid. Ein recht souveräner Sieg und der Einzug ins Viertelfinale. Da standen die „Blues“ schon länger nicht mehr. Anteil hat ein deutsches Duo.

London - Eine deutsche Vorbereiter-Kombination hat dem FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel den ersten Einzug ins Viertelfinale der Champions League seit 2014 geebnet. Die „Blues“ gewannen das Rückspiel der Runde der besten 16 Fußball-Mannschaften Europas mit 2:0 (1:0) gegen den spanischen Liga-Spitzenreiter Atlético Madrid. Das Hinspiel hatte Chelsea mit 1:0 für sich entschieden. Tuchel ist seit seiner Amtsübernahme Ende Januar mit dem ehemaligen Champions-League-Gewinner nun seit 13 Spielen ungeschlagen.

Das wichtige erste Tor am Mittwochabend an der Stamford Bridge erzielte Hakim Ziyech in der 34. Minute - maßgerecht aufgelegt von Timo Werner, der wiederum von Nationalmannschaftskollege Kai Havertz in Höhe der Mittellinie bedient worden war. Das 2:0 erzielte Emerson in der Nachspielzeit (90.+4).

Rot für Savić

Tuchel ballte erst eine Faust, dann beide, dann klatschte er zufrieden in die Hände: Das Tor von Ziyech war ein bilderbuchmäßig herausgespielter Treffer gegen die bekannt abwehrstarken Madrilenen, die in der 82. Minute auch noch Stefan Savić wegen einer Roten Karte nach einer Tätlichkeit gegen Antonio Rüdiger verloren.

Die Tuchel-Elf trat von Beginn äußerst souverän auf, in der Abwehr überzeugte Nationalspieler Antonio Rüdiger und in der Offensive vertraute Tuchel Havertz und Werner. Werner hatte im Europapokal zuletzt Anfang November noch unter Tuchel-Vorgänger Frank Lampard getroffen. Mit einem Tor klappte es diesmal allerdings auch nicht.

Havertz bedient Werner

In der 19. Minute wurde ein Schussversuch aus der Drehung aus rund zwölf Metern noch von einem Mitspieler abgefälscht und ging am Tor vorbei. Bei Werners Torvorbereitung fehlte es dann aber nicht an Präzision. Schon der Pass von Havertz, der im Hinspiel nur drei Minuten gespielt hatte, hätte für den schnellen Ex-Leipziger nicht besser sein können.

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Der ehemalige Bundesligaprofi mühte sich weiter, endlich auch selbst wieder zu treffen. Nach gut einer Stunde streifte ein Schuss aber nur das Außennetz. Kurz vor Schluss wechselte Tuchel Werner aus, auch Havertz ging in der Nachspielzeit vom Feld.

Die enttäuschenden Gäste konnten sich kaum in Szene setzen. Schon zur Pause war Trainer Diego Simeone mit grimmiger Miene in die Kabine gestapft. Dass er Torjäger Luis Suárez nach einer knappen Stunde auswechselte, sorgte bei diesem wiederum für ein spöttisches Lachen - abgeklatscht wurde auch nicht. Dafür klatschten sich später die Chelsea-Profis nach dem Einzug in die nächste Runde ab.

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