Die CDU bemüht sich um die Kulturszene. Spitzenkandidat Manuel Hagel verspricht: Bei Kunst wird nicht gekürzt. Der Kulturstaatsminister fördert die Filmbranche.
Die noch junge Karriere des Wolfram Weimer als Staatsminister für Kultur und Medien verlief bisher nicht immer erbaulich. Das begann schon mit der Nominierung des parteilosen Meinungsjournalisten und Medienunternehmers durch Kanzler Friedrich Merz. Das Zentralorgan des deutschen Besitzbürgertums, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, kommentierte in Gestalt ihres Mitherausgebers Jürgen Kaube mit trockenem Witz: „Weimer ein Interesse an irgendeiner Kunst oder Geist zu unterstellen, wäre spekulativ.“ Der Ton war gesetzt.
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