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CBD gilt als eines der wichtigsten Cannabinoide der Cannabispflanze. Es steht im Fokus medizinischer Forschung, da es gegen verschiedenste Beschwerden einen hohen therapeutischen Nutzen hat.

Lange Zeit wurde Cannabis auf das high machende THC reduziert. Die Cannabispflanze hat jedoch hunderte von Verbindungen, von denen mindestens 113 als Cannabinoide gelten. CBD gilt, unter anderen, als eines der wichtigsten Cannabinoide der Cannabispflanze. Es steht im Fokus medizinischer Forschung, da es gegen verschiedenste Beschwerden einen hohen therapeutischen Nutzen hat. Es entfaltet sich nicht psychoaktiv, macht also nicht high, sondern wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und beruhigend auf den menschlichen Organismus.

CBD Wirkung im menschlichen Körper

Die Cannabinoide der Cannabispflanze interagieren mit dem Endocannabinoid – System. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk aus Rezeptoren, welche Wirkung auf das Immunsystem haben und auch Entzündungsprozesse beeinflussen können. Folgende Funktionen werden darüber hinaus durch das Endocannabinoid-System beeinflusst:

Appetit und Verdauung

  • Stimmung
  • Schlaf
  • Stoffwechsel
  • Erinnerungsvermögen
  • Neuroprotektion und Entwicklung
  • Reproduktion

Gegen welche Beschwerden kann CBD eingesetzt werden?

Aktuellen Studien zufolge findet CBD großen Einsatz gegen vielerlei gesundheitlicher Beschwerden. Insbesondere gegen Entzündungen und Schmerzen hat es sich bislang bewehrt. Gegen folgende Beschwerden kann CBD eingesetzt werden:

  • Allergien
  • Ängste
  • Depressionen
  • Entzündungen
  • Epilepsie
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Hauterkrankungen
  • Hepatitis
  • Hirnschäden
  • Krebs
  • Nervenkrankheiten
  • Schlafstörungen
  • Suchterkrankungen
  • Unwohlsein und Übelkeit

In welcher Form kann CBD eingenommen werden?

CBD Präparate gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Variationen. Es gibt CBD Öl in verschiedenen Konzentrationen, Kapseln, Tee, Cremes und sogar CBD Liquid für die E-Zigarette. Das CBD Öl ist wohl die einfachste Art und Weise, das Cannabinoid zu sich zu nehmen. In einem Glasfläschchen inklusive Pipette, ist es gut zu transportieren und einfach einzunehmen, indem man sich bei Bedarf ein paar Tropfen in den Mund träufelt. Die Dosierung ist abhängig von den Beschwerden, gegen die man CBD zu sich nimmt. Auch spielt die Körpermaße eine Rolle. Jedenfalls sollte man sich bezüglich der Dosierung langsam an das gewählte Produkt herantasten, sollte sich nicht gleich Wirkung zeigen.

Nebenwirkungen von CBD

Nebenwirkungen von CBD Produkten sind bisweilen nur wenige bzw. harmlose bekannt. Nutzer berichten teilweise von Mundtrockenheit, niedrigem Blutdruck oder anfänglicher Schläfrigkeit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft CBD als unbedenklich ein.

CBD bei Haustieren

Hunde und Katzen verfügen, ebenso wie Menschen, über ein Endocannabinoid – System, welches unter anderen aus Cannabinoidrezeptoren besteht und Funktionen wie Schlaf, Appetit, Fortpflanzung, Gedächtnis, Stimmung und das Immunsystem regulieren. Demnach können spezielle CBD Produkte ebenso bei diesen Tieren zum Einsatz kommen. Gerade bei chronischen Schmerzen oder zur Unterstützung des Magen – Darm – Trakts ist dies denkbar. Beim Tierarzt oder in der Apotheke sind Produkte wie CBD Öl oder sogar spezielle CBD Leckerlis erhältlich. Ebenso wie bei Menschen, wird die Einnahme bei Hunden oder Katzen, bezüglich Nebenwirkungen, als sehr risikoarm eingeschätzt.

CBD ÖL Erfahrungen

Christian, 26 Jahre, berichtet: „Ich bin seit über zehn Jahren an Multiple Sklerose (MS) erkrankt und man hat mir schon sehr früh gesagt, dass ich bald im Rollstuhl sitzen werde. Ich nehme ebenfalls seit Jahren starke Medikamente, die mal mehr, mal weniger helfen. Seit der Reduzierung meiner gängigen Medikamente und der Einführung eines 10%igen CBD Öls, das ich nehme, wenn ich Schübe habe, hat sich eine Verbesserung eingestellt. Durch das Öl kann ich besser schlafen, mein ganzer Körper kann sich besser erholen und auch die Spastiken in diversen Gliedmaßen sind weniger geworden. Einen Rollstuhl brauch ich zum Glück bis heute nicht.“

Rea, 56 Jahre: „Seit Jahrzehnten plagen mich in unregelmäßigen Abständen Migräneattacken. Ich konnte früher bei solchen Attacken das Schlafzimmer nicht mehr verlassen, alles musste dunkel sein und wenn es ganz schlimm war, musste ich mich mehrmals übergeben. Das ging manchmal mehrere Tage, bis es vorbei war. Ich wollte irgendwann diese starken Tabletten dagegen nicht mehr nehmen und sprach mit meinem Arzt. Dieser empfahl mir CBD. Ich entschied mich dann für ein 20%iges CBD Öl, dass ich bei anfänglichen Migräneattacken, aber auch bei leichten Kopfschmerzen (natürlich in unterschiedlicher Dosis) einnehme. Die Migräneattacken kommen seither deutlich seltener und auch nicht mehr in voller Wucht. Hinzu kann ich auf starke Tabletten verzichten. Diese Alternative würde ich jedem bei Migräne oder generell bei Kopfschmerzen raten. Meine Tochter nimmt das CBD Öl mit einer leichteren Konzentration oft vor Prüfungen, wenn sie sehr aufgeregt ist. Das beruhigt sie“

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