Für 39 999 zu haben: das Basismodell Papillon von Bürstner. Foto: sto

Wer sucht, der findet auf der CMT: Wohnmobile die unter 50 000 Euro kosten. Den Tiefstpreis ruft dabei die Marke Bürstner mit dem Papillon auf.

Der größte Boxer aller Zeiten hat sein persönliches Einmaleins einmal so beschrieben: Schwebe wie eine Schmetterling und stich wie eine Biene. Warum einem dieses Zitat von Muhammad Ali ausgerechnet beim Besuch der CMT in den Sinn kommt? Weil auf der Stuttgarter Messe ein Schmetterling ins Auge sticht, der über allen anderen Wohnmobilen schwebt. Zumindest was den Preis betrifft.

Junges Publikum als Zielgruppe

Mit einem Grundpreis von 39 999 Euro ist der Papillon (französisch Schmetterling) der aktuell günstigste vollausgebaute Camper der CMT. Ein Angebot, das potenziellen Neukundinnen und Neukunden, die Entscheidung zum Einstieg in die Wohnmobilwelt erleichtern soll. Gerade in dieser Klientel sehen die Hersteller einen Wachstumsmarkt.

Der Hotelurlaub widerspricht gerade Jüngeren dem Freiheitsgefühl, das in den Ferien ausgelebt werden will. Und wem dabei das Zweimann-Frauzelt dann doch etwas zu puristisch ist, der bleibt irgendwann beim Camper hängen. Und der sollte anfangs dann nicht ganz so teuer sein.

Der Papillon der zur Hymer-Gruppe gehörenden Marke Bürstner aus dem badischen Kehl ist in diesem Fall ein Vorzeigeexemplar, das auf einem 120-PS-starken Citroën-Jumper basiert und auf einer Länge von 5,99 Metern ein Heckdoppelbett zur Verfügung stellt.

Mit Wohnmobilen im Bereich zwischen 40 000 und 50 000 Euro gehen auf der CMT auch einige andere Hersteller an den Start, zum Beispiel die Marken Roadcar, Clevervans, Forster, Innovan oder Chausson aus Frankreich. Und weil Rabattangebote auf der CMT traditionell groß geschrieben werden, besteht häufig die Möglichkeit, die Preisschraube noch etwas nach unten zu drehen.

Alternativen zum neuen Wohnmobil

Wem das aber trotzdem noch zu teuer ist, findet auf der CMT andere Möglichkeiten, billiger zu fahren. Mit Mietfahrzeug- oder Gebrauchtmarktangeboten. Außerdem liegen in diesem Jahr Module im Trend, die aus einem herkömmlichen Van ein übernachtungstaugliches Reisemobil machen.