Die Bürgerinnen und Bürger sind wieder gefragt: Wer soll in den Bundestag einziehen? Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

15 Parteien oder Gruppierungen werden in wenigen Wochen mit wechselndem Personal in beiden Wahlkreisen der Landeshauptstadt bei der Bundestagswahl antreten. Im südlichen Stadtgebiet kommen zwei andere Wahlvorschläge hinzu, im nördlichen Stadtgebiet ein Einzelbewerber.

Stuttgart - Die Stimmzettel für die Bundestagswahl in Stuttgart können in Druck gehen: 18 Parteien, Gruppierungen oder Einzelbewerber, die am 26. September antreten wollen, sind am Freitag vom Kreiswahlausschuss zugelassen worden. 15 davon werden mit wechselndem Personal in beiden Stuttgarter Wahlkreisen präsent sein: die CDU, die SPD, Bündnis 90/Die Grünen, die FDP, die AfD, Die Linke, die Tierschutzpartei, Die PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative), die Partei Freie Wähler, die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, Die Basis, die Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel, die Partei der Humanisten, Volt Deutschland und die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo).

Sechs Abgeordnete wollen wieder

Im Wahlkreis Stuttgart I (südliches Stadtgebiet) gibt es 17 Vorschläge, denn es kommen noch Demokratie in Bewegung sowie – mit dem Kennwort Volk ins Parlament (VIP) – der frühere Stuttgarter OB-Bewerber Werner Ressdorf hinzu. Im Wahlkreis Stuttgart II (nördliches Stadtgebiet) ist Erkan Demir aus Remseck am Neckar (Kennwort: Demir) der 16. Wahlvorschlag.

Kandidieren werden auch sechs amtierende Abgeordnete: Stefan Kaufmann (CDU), Cem Özdemir (Grüne), Judith Skudelny (FDP), Dirk Spaniel (AfD), Bernd Riexinger (Die Linke) sowie – in Stuttgart II – Anna Christmann (Grüne).

Einspruch gab es im Ausschuss gegen die Zulassung von AfD und Die Basis mit dem Vorwurf, dort gebe es faschistische Bestrebungen. Das verstoße gegen das Grundgesetz. Der Kreiswahlleiter Clemens Maier (Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport) nahm den Einspruch lediglich zu Protokoll. In Stuttgart gebe es dazu keine Entscheidungsbefugnis, sagte er.

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