Robin Schmitt (links) und Kevin Wagner stellen sich zur Wahl für das Bürgermeisteramt in Unterensingen. Foto: privat

In Unterensingen stehen zwei Kandidaten zur Bürgermeisterwahl: Robin Schmitt und Kevin Wagner. Beide bringen Verwaltungserfahrung mit.

Die Bürgerinnen und Bürger von Unterensingen wählen am Sonntag, 7. Dezember, einen neuen Bürgermeister. Zugelassen worden sind zwei Bewerber: Robin Schmitt und Kevin Wagner haben beide bereits Berufserfahrung in öffentlichen Verwaltungen. Sie stellen sich Ende November in der Gemeindefesthalle den Wählerinnen und Wählern vor.

Robin Schmitt ist 42 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Neuhausen. Er arbeitet bei der Digital MoveS GmbH, einer Tochter der Landeshauptstadt Stuttgart, und berät eigenen Angaben zufolge die Kommunalverwaltung in der Digitalisierung und Modernisierung. Zuvor war er unter anderem als persönlicher Referent des Bürgermeisters Neuhausen tätig.

„Unabhängig, parteiübergreifend und bürgernah“: Schmitts Ziele

Er ist CDU-Mitglied will bei der Wahl aber „unabhängig, parteiübergreifend und bürgernah“ antreten, wie es auf seiner Webseite heißt. Als Handlungsfelder in Unterensingen nennt er Lebensqualität, Standortqualität und Verwaltungsqualität. Zu seinen Zielen gehören unter anderem die Förderung von Vereinen, die Belebung des Ortskerns und die Digitalisierung der Verwaltung.

Kevin Wagner will bessere medizinische Versorgung

Kevin Wagner ist 29, parteilos, wohnt in Unterensingen und arbeitet als Sachbearbeiter in der wirtschaftlichen Jugendhilfe des Landratsamtes Esslingen. Zuvor hat er zwei Jahre lang als Kämmerer der Gemeinde Ötisheim (Enzkreis) gewirkt und den Job gewechselt, um den Wahlkampf nicht aus der Ferne führen zu müssen. Wagner definiert in seinem Wahlprogramm fünf Themenfelder und will unter anderem die medizinische Versorgung und die Einkaufsmöglichkeiten im Ort verbessern, die Kinderbetreuung verlässlich aufstellen und ebenfalls eine leistungsfähige und serviceorientierte Verwaltung aufbauen.

Der 29-Jährige ist Sohn von Klaus Wagner, Gemeinderat der Unabhängigen Bürgergemeinschaft (UBG) und Stellvertretender Bürgermeister. Dieser würde im Falle, dass sein Sohn zum Bürgermeister von Unterensingen gewählt werde, seine Ämter niederlegen, betont Kevin Wagner.

Die Unterensinger Bürgermeisterstelle wird zum 1. März 2026 frei, der amtierende Rathauschef Sieghart Friz kandidiert nicht mehr. Die beiden Kandidaten stellen sich am Mittwoch, 26. November, um 19 Uhr in der Festhalle Udeon (Schulstraße 41) vor.