Die Stadtbücherei Leinfelden-Echterdingen richtet am 21. Januar eine Kuscheltierparty aus. Was ist das eigentlich, und wie läuft das ab?
Wer sich schon immer gefragt hat, was eigentlich die Kuscheltiere im Kinderzimmer machen, wenn die Kinder nachts schlafen, der könnte sich für diese Party interessieren:
Eine Kuscheltierparty richtet nämlich die Stadtbücherei Leinfelden-Echterdingen aus. Sie findet am Mittwoch, 21. Januar, statt. Die Kinder, die ihre Kuscheltiere daran teilnehmen lassen wollen, können am Mittwoch zwischen 10 und 18 Uhr ihr Lieblingskuscheltier in der Bücherei Leinfelden am Neuen Markt abgeben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Kuscheltiere werden dann gemeinsam eine aufregende Nacht in der Bücherei verbringen, „voller Abenteuer und Spiel“, schreibt die Stadt dazu.
Was die Kuscheltiere erleben, beweisen Fotos
Es ist bereits die zweite Kuscheltierparty, die erste gab es im vergangenen Jahr in der Echterdinger Bücherei, berichtet die Stadtbücherei-Chefin, Stefanie Schütte. 38 Kuscheltiere waren dabei. „Es ist natürlich eine Herausforderung für die Kinder, das Lieblingskuscheltier abzugeben“, erzählt Schütte, „aber beim Abholen waren die Kinder dann total happy, als sie die Fotos gesehen haben.“
Denn damit die Kinder mitbekommen, was die Kuscheltiere in der Bücherei erleben, fotografieren die Mitarbeiterinnen die Abenteuer der Kuschelwesen. Beim Abholen bekommt jedes Kind drei Fotos zum Mitnehmen, und alle Fotos werden in der Bücherei ausgehängt. Welche Abenteuer die Kuscheltiere diesmal erleben werden, ist noch strikt geheim: „Wir haben uns viele neue Sachen überlegt, die Kolleginnen haben bereits die notwendige Ausstattung zusammengesucht, wie zum Beispiel kleines Geschirr in Kuscheltiergröße“, sagt Stefanie Schütte.
Am Abholtag (Donnerstag, 22. Januar) können die Kinder die Kuscheltiere ab 15 Uhr wieder nach Hause holen. „Im vergangenen Jahr kamen einerseits viele kleine Stammgäste der Bücherei und haben ihre Kuscheltiere abgegeben“, berichtet Schütte. „Aber die Kuscheltierparty war auch ein niederschwelliger Türöffner für viele Kinder, die die Bücherei noch nicht kennen“, berichtet Schütte. „Wir hoffen, dass das auch jetzt wieder so ist.“