Mit „Vom Aufstehen“ ist Helga Schubert für den Leipziger Buchpreis nominiert. Foto: Renate von Mangoldt/dtv

In ihrem Buch „Vom Aufstehen“ setzt die Bachmannpreisträgerin Helga Schubert ein Leben aus lauter Einzelheiten zu einer großen Geschichte der Versöhnung zusammen.

Stuttgart - Schwer zu sagen, worin der Zauber dieses Buches liegt. Ist es sein Bauprinzip aus kürzeren oder längeren Abschnitten, die sich zwischen Erzählung, Beobachtung, Anekdote zu etwas von eigener Art verdichten? Ist es die Weise, wie es den Stoffbereich von Krieg, Flucht, deutscher Teilung und Wiedervereinigung in den Blick rückt? Oder ist es die Stimme der Erzählerin, die hier mit Klugheit und Witz achtzig Jahre eines Lebens nicht aus den großen historischen Eckdaten anschaulich werden lässt, sondern aus kleinen Zwischenfällen und Unscheinbarkeiten, aus denen alles hervorgeht, wenn man nur genau genug hinschaut?

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