Brunhild Schade, die Vorsitzende des TV Plochingen, ist krisenerprobt. Foto: Roberto Bulgrin

Jung, weiblich und des Schwäbischen nicht mächtig: So kam Brunhild Schade einst nach Plochingen. Dass sie einmal Vorsitzende des größten Vereins in ihrer neuen Heimat werden würde, war für sie damals undenkbar. Mittlerweile steht sie seit 20 Jahren an der Spitze des TV Plochingen.

Plochingen - Brunhild Schade steht neben ihrem Mann Ulrich auf dem gepflegten Minigolfplatz, schaut auf das darunterliegende Jahnstadion und die benachbarte Vereinsgaststätte „Albblick“. „Alles meins“, sagt sie und lacht herzhaft. Denn Größenwahn ist das allerletzte, was man ihr vorwerfen könnte. Dafür haben sie die typisch weiblichen Selbstzweifel immer noch zu stark im Griff. Trotz ihrer Erfahrungen. Trotz ihres Erfolgs, trotz ihres Muts. Seit 1977 ist die mittlerweile 68-Jährige Mitglied im zahlenmäßig stärksten Verein Plochingens, seit 1987 arbeitet sie in seinen Gremien mit und seit 2000 ist sie die Vorsitzende des TV Plochingen. Eine Chefin, die ihrem Verein in guten, vor allem aber in schlechten Zeiten die Treue gehalten hat.

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