Glasfaser bis ins Haus zu legen ist nicht ganz billig. Foto: picture alliance/dpa/Uwe Anspach

Das Land will 2025 möglichst flächendeckend „gigabitfähige“ Internetanschlüsse anbieten. Aber was versteht das zuständige Innenministerium darunter, und was taugt für wen?

Stuttgart - Wie die Coronazeit hätte aussehen können, mag man sich beim Fertighaus-Spezialisten Schwörer nicht ausmalen. Im Dezember 2019 bekam das Unternehmen in Hohenstein-Oberstetten auf der Schwäbischen Alb einen Glasfaseranschluss. Zuvor surfte man mit ein paar wenigen Megabit je Sekunde, sagt Firmenchef Johannes Schwörer. Videokonferenzen? Kaum möglich. Gemeinsame Arbeit an Konstruktionsplänen? Eine Wunschvorstellung. Doch es ging gut. Jetzt gehört Schwörer Fertighaus zu einer Minderheit. Lediglich 17,8 Prozent der Firmen in Baden-Württemberg verfügen laut einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag über einen Glasfaseranschluss. Bei den Privathaushalten liegt die Zahl noch niedriger. Nur knapp sieben Prozent haben in Baden-Württemberg laut Breitbandatlas der Bundesregierung Zugriff auf Glasfaserleitungen bis ins Haus. Bundesweit sind es 15 Prozent, im Nachbarland Bayern 17 Prozent.

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