Der Einsatz bei einem Brand in einer Gaststätte in Altenriet (Kreis Esslingen) dauert an. Nach einer ersten Einschätzung der Feuerwehr sind die Schäden am Gebäude groß.
Flammen schlugen aus der Eingangstür des Lokals: Die Einsatzkräfte der Feuerwehren sind in Altenriet gefordert. Dort ist am Sonntagnachmittag ein Brand in einer Gaststätte in der Straße Im Käppele ausgebrochen. Am Abend konnte die Feuerwehr erste Informationen zum Einsatz und den Folgen des Brandes geben. Die Schäden am Gebäude sind wohl groß.
Am Nachmittag hatte die Polizei den Brand bestätigen können, aber noch keine näheren Informationen. Gegen 19.30 Uhr informierte dann ein Vertreter der Feuerwehr, dass das Kleintierzüchterheim mit dem Lokal „Albblick“ wohl weitgehend zerstört sei. „Das Dach musste komplett abgetragen werden“, erklärte der Pressesprecher der Feuerwehren im Kreis Esslingen, Carsten Ruick.
Bagger im Einsatz: Einsturzgefahr erschwert Löscharbeiten
Das sei notwendig gewesen, um das Feuer im Innern weiter bekämpfen zu können, das sich über die komplette Breite des Gebäudes ausgedehnt habe. Denn die Einsatzkräfte konnten das Haus nicht betreten, da Einsturzgefahr bestehe, erklärte Ruick weiter. Neben einer Drehleiter kam ihm zufolge auch ein Bagger zum Einsatz, um das Dach zu öffnen.
Seit Nachmittag waren den weiteren Angaben zufolge etwa 100 Einsatzkräfte aus mehreren Feuerwehren vor Ort. Die ersten wurden um 15.21 Uhr alarmiert. „Jetzt werden erste Kräfte entlassen“, sagte Ruick gegen 19.30 Uhr. Der Einsatz werde aber sicher noch eine Weile andauern wegen notwendiger Restlöscharbeiten. Nach seinem Kenntnisstand gebe es keine verletzten Einsatzkräfte.
Schon am Nachmittag zeigten die Fotos vom Einsatzort, dass durch Fenster und Türen das Feuer im Innern des Gebäudes deutlich sichtbar war. Über dem Gebäude und in dessen Umfeld war eine dichte Rauchwolke entstanden.
Warnung wegen Rauchentwicklung in Altenriet aufgehoben
Die Integrierte Leitstelle Esslingen informierte Anwohner der umliegenden Siedlungsbereiche über die Warn-App Nina, dass es wegen des Brandes zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung komme. Es bestand den Angaben zufolge zwar keine Gefahr, empfohlen wurde aber, das betroffene Gebiet zu meiden, Fenster und Türen zu schließen sowie Klimaanlagen und Lüftungen abzustellen. Gegen 19.30 Uhr wurde diese Warnung wieder aufgehoben.