Für die beiden Männer, die am 1. November bei der Brandkatastrophe in einem Wohnhaus in Nürtingen ums Leben gekommen sind, ist das Rauchgas zum Verhängnis geworden.

Nürtingen - Die beiden Männer, die am 1. November in Nürtingen in der Schafstraße bei einem verheerenden Brand eines Wohnhauses ums Leben kamen, sind nach Angaben der Polizei an einer Rauchgasvergiftung gestorben. Das habe die Obduktion der Verstorbenen im Alter von 37 und 53 Jahren ergeben, erklärte ein Polizeisprecher auf Anfrage unserer Zeitung. Die Kriminaltechniker haben nach Angaben des Sprechers ihre Arbeit im Haus Nummer zwei und in dem Nebengebäude abgeschlossen, in dem am Tag danach ebenfalls ein Feuer ausbrach.

Ermittlungen sind noch nicht beendet

Das heiße allerdings nicht, dass damit auch die Ermittlungen beendet seien. Das Gegenteil sei der Fall: Die 19-köpfige Ermittlungsgruppe der Kripo in Esslingen, die die beiden Brände in der Nürtinger Schafstraße aufklären will, arbeite weiterhin auf Hochtouren. Im Mittelpunkt stehen demnach die Vernehmungen der 31 Bewohner und weiterer Menschen. Da viele von ihnen der deutschen Sprache nicht mächtig seien, werde die Polizei von Dolmetschern unterstützt.

Wann Ermittlungsergebnisse vorliegen werden stehe noch nicht fest, sagte der Polizeisprecher. Zudem müssten die Gegenstände untersucht werden, die der Brandermittler des Landeskriminalamts mitgenommen hat.

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