Eintrag in das teaminterne Geschichtsbuch – der spezielle Torjubel von Orel Mangala, Silas Wamangituka und Tanguy Coulibaly. Foto: Joachim Bywaletz

Der VfB Stuttgart begeistert nicht nur die Anhänger der Weiß-Roten – das 5:1 gegen Borussia Dortmund sorgt auch für ein entsprechendes mediales Echo. Zudem erklärt Orel Mangala den speziellen Torjubel nach dem zwischenzeitlichen 2:1.

Stuttgart/Dortmund - Der VfB Stuttgart hat einen 5:1-Auswärtssieg bei Borussia Dortmund gelandet. Es war ein bärenstarker Auftritt einer VfB-Elf, deren Startelf die jüngste in dieser Saison war – gerade einmal bei 22,8 Jahren lag der Altersschnitt.

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Auch wenn man konstatieren muss, dass der Champions-League-Achtelfinalist aus Dortmund alles andere als einen guten Tag erwischt hatte – was der VfB streckenweise bot, trauten wohl nur die wenigsten Beobachter den Schwaben im Vorfeld zu. Unterm Strich steht der VfB nun mit 17 Punkten auf der Habenseite nach elf Spieltagen da. Diese Gemengelage findet sich auch im medialen Echo wieder.

„BVB erlebt Debakel gegen starken VfB“ titelt „Spox.com“ und konstatiert Dortmund eine „krachende Niederlage“ gegen den „beherzten Aufsteiger VfB Stuttgart“.

Der „kicker“ sieht eine „BVB-Katastrophe“ und zitiert BVB-Kapitän Marco Reus mit seiner vernichtenden Kritik: „Stuttgart war uns in allen Belangen überlegen, im Abwehrverhalten, Zweikampfverhalten, Gegenpressing. Sie haben alles an den Tag gelegt, was wir eigentlich vorhatten.“

„Gut, besser, VfB!“, kommentiert unsere Redaktion den Kantersieg im Ruhrpott (Plus)

„Ein schwarzer Tag“ titel der „Spiegel“, sieht von Dortmund einen „schwachen Auftritt gegen einen allerdings auch ganz starken Aufsteiger“ und stellt die Frage in den Raum, warum beim BVB „viele Spieler außer Form sind und offenbar auch an Geschwindigkeit verloren haben.“

„Bärenstarke Stuttgarter demontieren Dortmund“, jubelt die „Sportschau“ und zitiert den VfB-Trainer. „Wir treten als Einheit auf, deshalb sind wir aktuell auf einem guten Weg“, erklärte Pellegrino Matarazzo am ARD-Mikro die aktuelle Erfolgsserie.

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Der VfB Stuttgart versetzte Borussia Dortmund in Schock. Der Aufsteiger führte das Team von Trainer Lucien Favre vor“, schreiben die Kollegen von „t-online.de“.

So erklärt Mangala des speziellen Torjubel

Eine der Szenen des Spiels war der Torjubel der Schwaben nach dem zwischenzeitlichen 2:1. Orel Mangala, Silas Wamangituka und Tanguy Coulibaly kamen zusammen, schlugen alle drei ein imaginäres Buch auf, um dann so zu tun, als würden sie etwas eintragen. „Das war vorher besprochen“, erklärte Mangala vor dem Sportschau-Mikro grinsend. „Ich spreche mit den Jungs oft im Training und ich habe gesagt, ‚lasst uns in dieser Saison eine Geschichte schreiben’ – also haben wir das Buch aufgeschlagen und einen Eintrag vorgenommen“, sagte der belgische Juniorennationalspieler, der teamintern als der „Klassensprecher“ der französisch-sprechenden Spielergruppe um Wamangituka, Coulibaly, Ahamada und Cissé fungiert.

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Übrigens: Sie können hier die VfB-Spieler mit Noten bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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